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Fachtag Demokratie und Toleranz verankern
Der Fachtag ist leider schon vorbei! Aber es geht weiter...

Kompetenzen für ein soziales Miteinander und demokratisches Handeln in der Berufsausbildung.
Montag, 12. September 2005
Rathaus Lübbenau

Auftakt für soziales Miteinander und demokratisches Handeln in der Ausbildung
Der Fachtag ist der Auftakt für das Modellprojekt "Demokratie und Toleranz verankern". Er richtet sich an Verantwortliche der betrieblichen Berufsausbildung, an Leiter/innen und Mitarbeiter/innen von außerbetrieblichen Ausbildungsstätten, Berufsschulen, Oberstufenzentren und weiteren Einrichtungen der beruflichen Bildung.

Fortbildungen und Beratung
Ziel des Modellprojekts ist es, Kompentenzen für ein so-ziales Miteinander und demokratisches Handeln in der Berufsausbildung stärker zu verankern und damit zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Gewalt und Ausgrenzung beizutragen.
  • Fortbildungen: Wie können die Themen Demokratie und Toleranz, Kommunikation und Konfliktbearbeitung jungen Auszubildenden vermittelt werden? Die Fortbildungen richten sich an interessierte Ausbilder/innen, Lehrer/innen und Sozialpädagog/innen
  • Beratung für Leiter/innen zur nachhaltigen Veranke-rungen der Themen in ihrer Organisation
Ausbildung braucht Verantwortung für Demokratie
Im Land Brandenburg haben engagierte Bürger/innen, Politiker/innen und Praktiker/innen der Berufsausbildung seit langem erkannt, dass ein entschlossenes Eintreten für ein soziales Miteinander und eine demokratische Ge-sellschaft eine Notwendigkeit ist. So haben sich lokale Ini-tiativen gebildet, die z.B. in der Jugendarbeit dem rechten Mainstream entgegenwirken, über die Aktivitäten des or-ganisierten Rechtsextremismus informieren oder Opfer rechtsextremer Gewalt beraten.

Dennoch waren in keinem Bundesland laut dem Verband Opferperspektive rechtsextreme Angriffe (pro Kopf) mit 136 Vorfällen (2004) so häufig wie in Brandenburg. Die Wahlergebnisse zeigen, dass die DVU gerade im Süden Brandenburgs zwischen 6,4 und 12,2 % erreichen konnte.

Die gewaltsame Ausgrenzung von allen, die zum "anderen" erklärt werden, führen zum gesellschaftlichen Verlust an selbständig und verantwortungsvoll handelnden Personen und einer toleranten Gemeinschaft. Das Problem geht an der beruflichen Ausbildung nicht vorbei, ist doch die Fähigkeit zu tolerantem, integrativem Miteinander, nicht nur eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe, sondern auch ökonomische Notwendigkeit.
Fachtagablauf